Saturday

habitatbetrachtungen




der tag nach der nacht in halle.
erst habe ich wizzardspielen beigebracht bekommen.
dann tranken wir reichlich polnische hochzeit (vodka - was sonst, apfelsaft und zimt). und sind dann alle zusammen in die druschba geschlendert. haben dort die gute band noch rechtzeitig zum abbauen erwischt. der mainact war ein -mit verlaub- etwas lächerlicher nirvana-verschnitt. tatsächlich gab es holzfällerhemden, laange haare und band-t-shirts. der sänger konnte sich nicht entscheiden, ob er mehr nach nickelback oder sonstwem klingen wollte. das darauffolgende dj-angebot verhalf auch nicht zu exessiven tanzeskapaden.
dennoch sehr verquirrlt und verwirrt war es. ich hab den überlick verloren, wann ich den überblick verloren hatte. ich weiß auch nicht mehr, wie es dazu kam, dass ich mit schwarzem filzstift am ganzen körper gezeichnet ward. durch das schlafen auf meinen armen, finden sich noch zahlreiche stempelschatten der tollen verewigungen von meinem arm. naja mein komilitone ron, hat in dieser form wenigstens 'ne telefonnummer mitbekommen.

cheers

Friday

gebilder



im wort von matthias baader holst

Wednesday

your heart is an empty room


ich liebe die bilder von katja hentschel.
egal ob streetstyles oder partyfotos.
eigentlich denke ich jedesmal:
wenn ich groß bin, will ich das auch machen.

daher kann ich euch den blog und die homepage nur wärmstens an herz legen:
go: http://glamcanyon.blogspot.com
go: http://www.katjahentschel.com

i wanna handsome guy


but i'd make an exception

Tuesday

disturbin image of women


foto- dcdnt
tragen wir das wirklich in uns?
derart düstres,
fast schon bedrohlich leidendes.

ich finde die bilder allesamt sehr gut,
da sehr aufwühlend
und anregend.

sie lassen mich verwirrt und unzufrieden zurück
und ich muss immerwieder zurückblicken
und bleibe einsam mit meiner frage
unbeantwortet.

Monday

impressions


Ich war einmal zu einer guten performance hier in leipzig auf die mich die mädels von den artonauten eingeladen hatten.
jedenfalls erinnert mich die seite an eine version des abends, quasi die abgespeckte homeversion.

es war ein spannender abend in einer kleinen unauffälligen galerie im süden leipzigs.
zum ablauf: zwei malerinnen an einer leinwand
am klavier, akkordeon oder wechselweise am synthesizer ein musiker

alle drei improvisieren
für ein publikum

es war wunderbar.
ich werde es nicht so gut in wort fassen können.


den prozess der bildentstehung.
von anfang bis ende mit zu erleben.

die musik beeinflusste mit ihren steigerungen, ihren trancehaften schleifen und experimentellen klängen das arbeiten an der leinwand.
die geschehnisse mit den farben, wasser, den händen und der kampf der zwei künstlerinnen um die gestaltung der leinwand regten und lenkten die musik.

diese gegenseitigkeit und vielfalt von reizen die auf den stummen zuschauer niederprasselten.
auf den stühlen zur passivität verdammt.
durch die energie vor uns nicht vom mitgerissen werden abzuhalten.
eine wahninnige spannung die sich da aufgebaut hat.
eine zerissenheit, zwischen soviel wie möglich mit erleben und dem verwirrenden nicht teilhaben dürfen.
direkt am prozess beteiligt zu werden, aber nicht mitmachen dürfen; zermürbend und schweißtreibend.

ob gar die musik, die farben, das geräusch der fingernägel auf der leinwand einen zum schitzen brachten.
es war ein rausch und reine verzweiflung.

was auf der leinwand entstand durfte doch nie verweilen.
gewann man an dem neugeborenen gefallen, wurde es schon wieder überprägt.
die schönsten effekte wurden geschaffen und im nächsten schaffensakt wieder verdrängt.

die zwei persönlichkeiten der malerinnen spielten einen kampf. kämpften ein spiel.
das objekt der begierde war das eigene schaffen. dies galt es auszuweiten, zu beschützen.
doch durch das überwischen der frischen farben der anderen seite in diesem stellungskampf ohne aussicht, wurden erst neue nuancen erzeugt. reines schaffen der zerstörung.

so hatte das bild seinen schönsten zenit schon längst überschritten, als es dann fertig sein durfte.
doch der verlust des gesehenen, machte es so einzigartig.
jeder zuschauer hatte seine liebste version des bildes. darin war keiner dem andern gleich.
doch keiner durfte seine noch einmal sehen. darin waren alle vereint.
das ende war ein furchtbar nasses, graues und schmutziges kauderwelsch.
eines, das am ende von der staffelei genommen wurde und in der ecke stand.
etwas bedauernswert.

eines, das so unansehlich und düster war, dass der verlust, des gewesenen noch pochender im bewusstsein verweilte.
wohl nur durch das vergehen des gewesenen konnte dieses seine präsenz in unseren köpfen erlangen.



wir tranken danach noch einen wein zur beruhigung. ich war ganz heiser an diesem abend. ohne viel gesprochen zu haben.


kleiner nachtrag
im all der artonauten kann man auch bilder und die entstandenen bilder des abends sehen hierlang

und weil's süchtig macht hier noch eines:

because

... you suck


in the waiting line


waiting from Spiegel Eule on Vimeo.
im herbst
musst' ich auch auf den zug warten

das lied (kann ich fremd-stolz verkünden) ist von meiner cousine - ihr erstes soloalbum ist draußen und die gute tingelt schon wieder durch die welt (grüße nach damaskus).


Saturday

all

entertheparadise
liveinthedream
bewarmlikewood
lovelikesoftcoloures
laughlikedarling
breathlikeflowers
licklikelollipop
seducelikeanimals
embracethedeath
laydowntoromance
dreamwithpatience

Thursday

details of my live |







ich trinke viel tee,
koche auf dem gasherd
und mit einem pfeifenden wasserkessel

meine küche ist schon vor mit grün gewesen
ansonsten trinke ich wein

ich bin wohl ziemlich langweilig

neff neff




my old flame | my new fling

bestellung angekommen
noch nie habe ich mir ein eigenes telefon gekauft

schon immer mochte ich es auf T9 verzichten zu können
wieder bin ich meiner "marke" treu geblieben

so bin ich nach dem 5510 nun im besitz eines E61i
und ausreichend abgelenkt für die anstehende prüfungszeit

leggar

ach und keine angst: so düster ist das gute stück trotz metallgehäuse nicht
ich hab auch gleich den bubblegumroséfarbenen skin für die programmbedieneung eingestellt