



Für unseren Studiengang haben wir den Dienstag und Mittwoch damit zugebracht 220 Holzkreuze im Friedenspark in Köthen (Sachsen-Anhalt) zu installieren. Die Aktion bot sich an, da wir mit dieser impulsgestützten Raumintervention den Dialog mit den Besuchern und Nutzern des etwas verwilderten Parks anregen wollten. In Köthen befasst man sich sehr erfolgreich mit einem interdisziplinären Ansatz für Stadtentwicklung. Im Rahmen der IBA Stadtumbau 2010 entwickelt Köthen gemeinsam mit Stadtplanern und homöopathischen Ärzten ein Stadtentwicklungskonzept, dass nach Prinzipien der Homöopathie vorgeht. Dabei werden in Experimenten Impulse gesetzt, anschließend Gespräche mit Anwohnern, Bürgern und Nutzern geführt (die sog. Anamnese), die Äußerungen gesammelt und anschließend markante und auffällige Äußerungen interpretiert.Wie ich bestätigen kann ein sehr offener Ansatz und ein erfolgreicher Prozess. Wen es interessiert und wer nicht immer nur Outfits sehen will, der kann sich auf der IBA-Webseite noch weiter informieren.




























