Wednesday

flexaret - freyburger stadtkirche

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aufgenommen in freyburg an der unstrut zum diesjährigen montalbâne.
die ersten ankündigungen der warmen tage, konnte man an die dicken mauern der kirche gelehnt erahnen. zwischen den konzerten eine kleine sonnenpause.

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Mein Juwel - Monbijou

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Dienstagnacht im Monbijou-Park, am Spreeufer gegenüber des Bode-Museums. Tangotänzer zu Grammophon-Musik, Sternschnuppen, S-Bahn-Rauschen und Wasserreflektionen.
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Tuesday

zwischenlicht

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je weniger fakten wir zulassen
je weniger konkretes wir sehen wollen
je weicher wir alles aufnehmen
umso einfacher und schöner lässt sich die welt empfangen
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Sunday

flexaret - abends am see

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mittelformatfilm mit der tschechischen flexaret II von meopta. abzüge vom abend am see.

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Saturday

montalbâne 2010

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Auch dieses Jahr wieder - und das nun zum 20. Mal - luden die internationalen Tage der mittelalterlichen Musik montalbâne nach Freyburg an der Unstrut ein. Meine Familie ist dabei, seit ich denken kann. Ich bin dort schon als kleiner Stift in den Konzerten umhergeflitzt. In Freyburg ist's daher immer ein bisschen wie ein großes Familientreffen. Aber mit viel besserer Musik und den ausgewähltesten Weinen. Abends gibt's ein traumhaftes Buffet, noch mehr Wein, Lagerfeuer und gemeinsames Musizieren. Die Konzerte in diesem Jahr hatten zwar alle einen recht festlichen Charakter, dennoch waren sie alleweg wunderschön. Das Clemencic Consort rund um René Clemencic gaben das Eröffnungskonzert mit einer Asinaria Festa. Mitternachts gab es wieder ein wunderschönes Konzert in der Doppelkapelle auf der Burg mit dem Ferrara Ensemble. La Ziriola haben den Wettstreit zwischen dem Vogelweider und dem Wolkensteiner musikalisch interpretiert. Leider habe ich Sarband verpasst, die mit den tanzenden Derwischen richtig eindrucksvoll gewesen sein sollen. Abends spielte Benjamin Bagby mit Sequentia in der Kirche. Am Sonntag rührte Marco Beasly mit seiner leidenschaftlichen Ausdrucksweise auf einer musikalischen Reise durch das Italien des Cinquecento die Damen im Publikum zu Tränen. Den Abschluss gab das Ross Daly Trio mit rasanter Musik aus Kreta. Beim Spiel der beiden Lyras waren die Einflüsse aus Europa, Afrika und Asien nicht zu überhören - schade, dass man in der Kirchenbank saß und nicht tanzen konnte.
Ich war total groggy von dem Wochenende und habe versucht in den folgenden Tagen etwas Schlaf nachzuholen. Daher die Verspätung mit den Bildern. Wenn jemand Interesse hat im nächsten Jahr das Festival zu besuchen, gebe er Bescheid. Außerdem kann man zahlreiche Mitschnitte der diesjährigen Konzerte im Radio (Deutschlandfunk und Mitteldeutscher Rundfunk) hören. Termine dazu finden sich auf der Myspaceseite von montalbâne.
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Thursday

dysfashional

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Marc Turlan
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"Bodies in Motion"
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Bernhard Willhelm & Christophe Hamaide-Pierson
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Maison Martin Margiela
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Antonio Marras

Im Haus der Kulturen der Welt eröffnete heute Abend die länderübergreifende Ausstellung dysfashional. In der Ausstellung von mosign (Paris) wird Mode abseits von ihrer Funktion als Alltagsgegenstand gezeigt. Die Designer fokussieren sich in den Arbeiten auf weitreichendere Fähigkeiten, die Mode haben kann: ihre Materialität, ihre Assoziationsmöglichkeit, ihre alternativen Nutzungen und Adaptionen fernab von Funktionalität. Zuvor waren die Arbeiten abseits des Laufstegs der etwa 15 Modedesigner bereits in Luxemburg, Lausanne und Paris zu sehen. Kuratiert wurde dysfashional von Luca Marchetti und Emanuele Quinz.
Der bisherige Erfolg der Ausstellung ist sicherlich auf den neuen Horizont, den dieses neue Grenzgebiet zwischen Mode und Kunst bietet, zurückzuführen. Die bekannten Namen der Designer zusammen mit dem Anspruch Kunst zu produzieren, wecken Neugier. Spannend wird es wenn der Versuch - Mode jenseits von Funktion zu zeigen - auf eine Stadt wie Berlin trifft. Eine Stadt, die ihre Ader als Standort für Haute Couture durch die Wirren des Krieges verloren hat. Eine Stadt, die sich jetzt durch nahezu überfunktionalen und zeitgenössisch urbanen Style auszeichnet.

Wednesday

midsommar

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Raus aus der Stadt für einige Tage. Kornblumen, Mohn und Ähren pflücken, Nachtwanderungen, Feste, Familie und Konzerte. Blauer Himmel, mit den Füßen in den eisigen Fluß steigen. Auf dem Nachhauseweg bei Potsdam von der Autobahn abfahren; im Sonnenuntergang in den See springen. Beim Picknick der stummen Mückenmusik zusehen. Mit Tangomusik zurück nach Berlin fahren. Am Himmel klebrige Himbeersoße.


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Sunday

ten more minutes

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kamera aus der hand gegeben, an einen freund, der überraschenderweise treffsicher ausgelöst hat. und schwupps ist man selber auf einem seiner bilder. (sorry immernoch wegen der seifenblasen-artigen farbschleier)
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Friday

i stare at you

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ich habe noch nicht rausfinden können, wie man diese farbdistortionen vom scanner auf den bildern minimieren oder ganz eliminieren kann.

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beim kreuzburger auf der oranienstraße im sonnenuntergang mit burgern und bier.

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Wednesday

vierter film voigtländer

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Scan 3
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weitere bilder von den magnolienblüten, aufgenommen bei bellevue in berlin moabit mit der voigtländer vito b auf kleinbildfilm

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Monday

berlin hat's in sich - sich was von der seele schreiben

Okay, der Tag vor meinem Geburtstag wartet seit jeher schon mit absurden Geschehnissen auf mich. Seit mich an einem Freitag den 13.Juni in der Turnhalle unserer Grundschule ein an den Kletterstangen angeleinter Zirkusaffe mit einem hinterlistigen Satz in den kleiner Finger biss, darf ich diesen Tag wohl meinen persönlichen Pechtag nennen. Die folgenden Jahre waren diese Tage nie so schrecklich, dass der blutige kleine Finger mit dem Kinderpflaster von der Erzieherin und einer Clownautogrammkarte vom Affenherrchen, überboten werden konnte.

Doch gestern um 14:45 brachte Berlin mir seinen persönlichen Anti-Glückwunsch. Weil ich es eilig habe und den Besitz meines Rennrades gerne auskoste, sprintete ich auf eine grüne Ampel zu, überquerte diese zügig. Auf der Alt-Moabit in der Höhe Wilsnackerstraße kommt gleich noch eine Ampel. Ich richtete meinen Sprint auf die folgende wartende grüne Ampelphase. Auf dem Maximum meiner Geschwindigkeit schaltete die Ampel auf Gelb. Ich zögerte zu lange beim Abbremsen. In viel zu kurzer Distanz zum Fußgängerstreifen blockierte meine Hinterbremse und ich schlitterte machtlos auf den Haltestreifen zu. Ein Fußgänger setzte seinen Fuß bereits auf den Fußgängerüberweg. Also versuchte ich nach rechts, hinter den Mann auszuweichen um noch vor der Kreuzung zum halten zu kommen.
Ohne Anzeichen sehe ich im Vorbeischlittern, dass der Glatzkopf innehält und mit seinem Bein gegen mein Rad kickt. Durch den Stoß knallt meine Mittelstange gegen meinen rechten Oberschenkel, mein Hinterrad löst sich vom Boden und fliegt schräg nach oben. Mich hebt's weit vor über den Lenker und ich weiß nicht wie mir geschieht. Rolle irgendwie über die Hörner meines Lenkers und den rechten Unterarm ab, über meine Tasche und klammere mich immer noch an meinem Rad fest. Auf der Straße fangen Leute an den Typen im dunkelblauen Pullover anzuschreien. Eine Frau brüllt "Du Arsch!". Der Herr der auf ihn zu rennt und nach seinem Namen fragt und ihn aufhalten will, bekommt einen Schubs. Der Glatzkopf mit der Sonnenbrille läuft einfach gemütlich weiter.
Der Busfahrer hinter mir hält an und fragt ob er die Polizei rufen soll. Aber die andere Radfahrerin hat schon die Zentrale an der Leitung und beschreibt den Aggro-Typen. Ich kapier garnicht richtig was passiert ist und antworte nur auf ihre Telefonfragen: "Nein, der hat nichts gesagt." "Nein, keinen Krankenwagen." Alle sind bereit als Zeugen auszusagen. Nur Minuten nach dem Anruf rasen Polizisten mit Sirene an und fahnden nach dem Typen; es werden immer mehr. Dann halten sie an und ich soll mitfahren um den Typen zu identifizieren, falls wir ihn sehen. Leider hat keine der Streifen Erfolg. Wir konnten den Typen nicht finden.
Aber mir steckte heute den ganzen Tag noch der Schock in den Beinen. Der Moment, wo ich aus dem Augenwinkel sehe wie der Type nach hinten ausholt und mich links am Rahmen voll erwischt.
Ich bin zum einen schockiert von diesem Typen, aber auch froh, dass so viele Leute und die Polizei selbstverständlich und engagiert geholfen haben. Vielleicht hat jemand den Typen in der Region gesehen und kann helfen, wo er sich beim Geräusch der Sirenen versteckt hat. Der Angriff ereignete sich auf der Alt-Moabit in Richtung Mitte an der Ecke Thomasiusstraße vor der Deutschen Bank am 13.Juni 2010 um ca. 14:45. Der Kerl hatte einen spiegelglatt rasierten Kopf, keine Bart, eine schwarze Sonnenbrille auf, trug einen dunkelblauen oder schwarzen Pulli mit weißem Schriftzug irgendwo. Er trug keine Tasche bei sich, wirkte mittelgroß und kräftig. Er ging die Alt-Moabit auf der Seite des St. Johannis Friedhof herunter in Richtung des Kleinen Tiergarten, wo wir ihn dann aus den Augen verloren.
Ich hoffe, dass ich dem Arsch nicht noch einmal begegnen muss und Leute die Radfahrer angreifen aus dem Verkehr gezogen werden. Außerdem musste ich das einfach mal aufschreiben um das irgendwie zu verarbeiten.

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Sunday

Berliner Göre

Berliner Göre

Durch die Schuhsohlen
die dünn waren damals
aufgesogen das Buckelpflaster
Das Zilldemilljö eingeatmet
den Brandgeruch auch
durch die Fersen die Ballenhaut
Berliner Luft eben durch die
Augenhaut die Herzhaut jeschluckt
jerne mal Currywurscht
Soljanka und Raout fein och
jelernt det Ickedettekiekemal
und noch immer mit de Füße
die Wege finden und fühlen
die Katzenköppe die eingetretenen
unter den Schuhsohlen
die dicker sind und andere
Straßenzüge und andere Luft
jetzt schneller und klimpernd
das Fragen polyphon
das Woher das Wohin gerichtet
an das ursprüngliche Gesicht

Christiane Schulz
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Friday

kunstinbetrieb 2010

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auf der Straße interveniert StadtSpielVision vom postkult e.v.

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Es beginnt etwas von Catarina Behrendt

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Amorphe Strukturen von Nadja Kurz

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Durchfluss von Magnus Sönnig

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rrrgggbbb-connection 2010 von SSMID

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gefalteter Raum von Marten Schech

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Albert-Schmidt-Straße5 von Andrea Flemming

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Kleenes Schwarzes von Frank Zitzmann


als es noch regnete, weilte ich für wenige tage im schönen halle. hauptsächlich um die eröffnung des diesjährigen und dritten kunstinbetrieb zu besuchen. wunderschön war's mal wieder in der saalestadt zu sein und freunde zu besuchen.
eindrücke aus der studentischen ausstellung mit kunstwerken, die vor ort in der vorangehenden arbeitswoche entstanden. ich mag diese ausstellung einfach sehr - jedes jahr wieder - und hoffe, dass ich noch öfter so eine gute zeit in halle erleben kann.

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