Thursday

fischländer gastfreundschaft in althagen

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als ich dann abends in ahrenshoop stand und mir der supermarkt vor der nase geschlossen wurde - ohne trinken, essen oder schlafplatz dafür mit hunger im bauch, kam kurze unsicherheit auf. ich hab dann einfach ein paar typen gefragt ob sie mir helfen könnten. konnten sie! empfohlen wurde mir, bei einer jungen familie in althagen nachzufragen. er baut alte boote und sie malt und gibt auch kurse für gäste. total unkomplizert durfte ich bei den beiden übernachten. ein wunderschönes häuschen haben die beiden sich dort geschaffen und im garten arbeitet es sich sehr schön an den kleinen holzarbeiten.
im laufe der tage kamen immer wieder kunden in den garten. man kann sich nämlich das segeln auf alten holzbooten beibringen lassen und die boote ausleihen. sollte jemand von euch mal in die region kommen ist das echt sehr zu empfehlen. die tage habe ich mit hildegard, die auf der walz war und auch dort herberge gefunden hat, am strand verbracht. vom haus aus, sind es etwa 500 meter bis zur steilküste. gleich unterhalb vom haus beginnt der schilfgürtel des boddens. es gibt einen kleinen hafen, viel kunsthanderwerk und guten räucherfisch. weil es aber in haus und garten so gemütlich war, haben wir einfach ganz lange zusammen gesessen und uns den schönen gesprächen hingegeben.

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Wednesday

in den kühnsten träumen

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dinge beginnen erst im ende vorangegangener (glockengießerof, der erste eindruck der reise und damit start- und endpunkt). ein feuerwerk der natur, der gegebenheiten und der begegnungen. bröckelt wie ein panzer eine einjährige starre ab. keine schmetterlinge aus der vergangenheit. kitsch für die zukunft! sowieso für mehr sonnenuntergänge und zuckersüßen sonnenschein bei jeder gelegenheit.

am ersten tage abends in rostock angekommen. mich spontan durchgefragt und sehr schön untergekommen. ein bisschen aufregung über die eigene entschlossenheit und abenteuerlust raubten ruhigen schlaf. am nächsten tag die erste etappe: westlich der warnow (warnemünde meiden, sagte man mir) gen see und küste. schreckliche einfamilienzersiedlung in endloser ausuferung. ich hab mich verfahren; kurve im kreis um das kohlekraftwerk und ersticke im gestank vertrocknender rapsfelder. dann endlich gibt es kleine hinweisschilder für radpilgerer wie mich. nun folgt der fast schon künstliche geruch in erdbeerwolken von den reifen feldern. die polnischen pflücker am rand trocknen im schatten in einer schweißwolke. menschen - und schnell dran vorbei fahren. ich fahre in einem zug durch bis graal-müritz. dort gibts nur rentner und touristen. dicke muttis mit kindern und knöchrige omis im strandkorb. die papas aus der familie neben mir passen besonders gerne aufmerksam und peinlich auf meine sachen auf.
da es am strand eine öffentliche dusche gibt, kann ich mich einige stunden am strand sammeln und im eisigen meer zerfließen. nachmittags in steinhart prasselndem wasser in der kabine, die nach pisse stinkt, duschen. dann wieder aufs rad. der schweiß kriecht wieder zwischen rücken und rucksack herauf. jetzt heißt es einen schlafplatz finden. ein bisschen bekomme ich einen kloß im hals, weil ich doch die paranoia aufteigen spüre. mit den kameras auf freiem feld, würde ich kein auge zu tun. ich radle einfach weiter...
später den rest.


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ostseeträume

stellt euch mal vor, ich hätte gestern mein altes rad fit gemacht. die schläuche gewechsel, die kette geölt, den dreck abgekratzt und gewaschen. mir die radschmiere vom körper geschrubbt. meine satteltaschen und einen kleinen rucksack gepackt. schlafsack und isomatte an mein rad gebunden. meine canon aufgeladen, einige rollfilme für die flexaret eingetütet. mir ein letztes mal die augenbrauen gezupft. meiner mitbewohnerin einen zettel geschrieben. die tür hinter mir zugezogen. das rad runter auf die straße geschultert. wäre zum bahnhof gefahren und in den regionalexpress gestiegen. bis nach rostock gefahren. abends dann nach warnemünde geradelt um mir dort einen schlafplatz unter freiem himmel an der küste zu suchen.
all das um nun eine woche den wind, die wellen und das wetter an der ostsee zwischen rostock, rügen und stralsund zu genießen und umherzuradeln. um wieder wunderbare bilder zu schießen und aus der dreckigen stadt raus zu kommen.
wäre doch eine geniale vorstellung. bis in einer woche...
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Tuesday

flexaret - doppel doppel

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irgendwie ärgerlich. vier sehr tolle motive auf dem letzten film habe ich vermasselt, weil ich den film nicht weitergedreht habe. schade. dennoch will ich die bilder mal zeigen. gerade das erste war ein schönes motiv: ich steh im fluß, schaue auf meine schuhe, die an der uferböschung stehen. darüber liegt ein bild von einem hozstapel und einer blühenden kaktuspflanze im fenster des bauernhauses meiner eltern.
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Monday

flexaret - das leben ist mein ponyhof

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bei meinen eltern habe ich sie wieder entdeckt: die motive meiner kindheit. einmal die kleine analog-kamera meiner eltern in den händen, schaffte ich es in unglaublicher geschwindigkeit mehrere filme mit bildern von pferden und fohlen aus allen erdenklichen winkeln zu füllen. mit der flexaret habe ich mich mal auf zwei bilder beschränkt...
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Friday

Wronkowitz

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Wronkowitz,
dahinter steckt der gerade 17jährige Designer Lennart Wronkowitz. Ich hab die Show fotografiert. Hier findet ihr die komplett Bildstrecke.
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Thursday

blogger im eigenen saft

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In den Bildern seht ihr: katja, bryanboy, mary, dustin, kathrynsky, dotti, anna und sue
die Bilder könnt ihr gerne verwenden, mit einem Link zur Quelle

Ich habe mich sehr gefreut, mir ein Zeitfenster für das get-together schaffen zu können. Zum Glück konnten wir uns einen Platz beim Ventilator ergattern und somit in dem aufgeheizten Raum durchstehen.
So wie es in letzter Zeit viele neue Blogs gibt, konnte man viele neue Gesichter beim Treffen sehen. Auch wenn neben einigen Diskussionsthemen Zeit zu netzwerken war, ließen sich nicht alle Blogger kennen lernen. Über die neuen und alten Bekanntschaften freue ich mich. Ich wurde angeregt neue Blogs zu verfolgen und alte Blogs mal wieder zu besuchen.
Die Themen die besprochen wurden, waren nicht weltbewegend. Vielmehr drückte sich darin das ewig zirkulierende Reflektieren der Blogger über Blogger selber aus. Neben dem Schweiß, standen die Blogger wiedermal in ihrem eigenen Saft und kamen in den Diskussionen nicht über ihren Modetellerrand hinaus. Mary hat nach eine kurzen Einleitung die einzelnen Fragen zwar interessant zu lenken versucht, jedoch kam es seitens der Anwesenden kaum zu neuen Anmerkungen.
Warum Julia überhaupt anwesend war, konnte niemand verstehen. Zur Diskussion hat sie nichts beigetragen und auch kein Wort gesagt um sich vorzustellen. Vielleicht hatte sie eine Erkältung... Soweit ich weiß, wurden andere Blogs abgelehnt zur Veranstaltung zu kommen, mit der Begründung, dass keine Corporate-Blogs erwünscht wären. Meiner Meinung nach, hätte der Raum fast leer sein müssen, hätte man sich an diese Regelung gehalten :-)
Zwei weitere Dinge sind mir aufgefallen, die ich sehr bedenklich finde und daher nochmals zur Diskussion stellen möchte:
In der Diskussion, ob man mittels eines Blogs vorsätzlich erfolgreich werden könnte, führte Mauri das Beispiel von LesMads an. Seiner Meinung nach (ich paraphrasiere frei), sei es ein einzigartiges Phänomen, dass die beiden Mädels einfach angefangen hätten mit dem Bloggen und weil der Blog so gut lief Burda auf sie aufmerksam geworden wäre. Die Infos die Mauri in die Runde geworfen hat, stimmen so leider nicht! Julia wurde gezielt von Burda gefragt einen Corporate Blog zu führen. Daraufhin suchte und fand sie über studivz Jessie - ihre zukünftige Bloggerkollegin. Ich war sehr verwundert und fühlte mich etwas verarscht, dass Julia diese offensichtliche Fehlinformation nicht korrigiert hat! Will Burda, die Unklarheiten über die Entstehung ihres Vorzeigeblogs nicht wirklich beseitigen? Profitiert das Image von LesMads von diesem ewigen "Missverständnis"? Wird befürchtet, dass die Akzeptanz für den Blog weiter abnähme?

Eine weitere Begebenheit stimmte mich ebenfalls nachdenklich. Später im Gespräch mit einzelnen Bloggerinnen, schnappte ich kurze Statements zum Thema Kritik auf. "Am besten nicht kritisieren." "Seine Meinung sollte man besser für sich behalten." "...sonst geht es einem so wie dir". Ich bin nun wirklich besorgt, ob ich verlernt habe Ironie herauszuhören, oder ob sich diese Ansichten tatsächlich unter jüngeren Bloggern breitmachen. Wieso scheint ein Blog, der ohne Ecken und Kanten läuft "bekömmlicher"? Muss man die Klappe halten um nicht ausgeschlossen zu werden? Steht jeder Blogger nur für sich selber da und muss sich über jedes Fitzelchen Anerkennung von anderen Bloggern erkenntlich zeigen?

Bitte lasst uns vom Bloggertreffen, den gemeinsamen Gesprächsansatz zu generellen Themen und das offene Gespräch mitnehmen in die virtuelle Welt.

Wednesday

next big thing



das wochenende ist in dresden, leipzig, halle und berlin gefüllt mit den rundgängen der kunsthochschulen. ich bedaure sehr, dass ich noch immer nicht an den oben genannten orten gleichzeitig weilen kann. umso besser, dass ihr meine leser von überall herkommt und überall hinkönnt. in unserer gesamtheit könnten wir an jedem ort sein :-)
also schwärmt aus!
ich selber werde an der udk zugegen sein. eine bloggerkollegin hingegen, die wir vom blog bastisrike kennen nimmt mit ihrem diplom an der abschlussausstellung in leipzig teil. ich wünsche alles gute zu ihrem diplom.


welche kunsthochschulen stellen noch aus? gibt es noch termine in den kommenden wochen?
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Tuesday

erste impressionen aus zweiter hand

video by modabot

auf dem blogger get together (bilder folgen noch) durfte ich meinen senf dazu geben, zum modebloggerdasein. danke an modabot!
zu sehen und hören in dem stream auch özi von fashionmonger, kathrin von kathrynsky und katja von beesandballoons. ich hatte bei gleicher gelegenheit auch das vergnügen mit den dreien ein bisschen zu schwatzen. schön, finde ich auch den bücherlastigen hintergrund. weniger schön meine wortwiederholung von eigentlichen. aber so ist das, wenn man überrumpelt wird zu einem interview.
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Saturday

enjoy the show

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followed by camera teams and the german media boris becker and his son noah visited laurèls fashion show at the mercedes benz tent in berlin.
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Wednesday

fashion week auftakt mit esmod

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die verrückte woche hat mich nach den ersten minuten schon wieder in ihrer gewalt. stress, hetzerei, flattrige hände und lahme augen. das fashion-gedöhns begann für mich heute bei der esmod-präsentation im haus der kulturen der welt. anschließend traf ich mich mit dem redaktionsteam um anschließend einen abstecher zum konzert der sportfreunde stiller auf die bread and butter zu machen. der plan für die woche steht, nur den slot für's schlafen konnte ich auf dem schedule nicht entdecken.
die esmod-show hat mich positiv überrascht. die arbeiten der modeschüler waren vielfältig. für mich haben die herrenkollektionen herausgestochen. genau meine vorstellung von geschmackvoller herrenkleidung mit einem hauch retro-aristokratischem schick. da wünsche ich mir, wie damals vor 15 jahren, dass ich ein junge bin und im stehen pinkeln kann.
alle bilder von der show könnt ihr in den kommenden tagen bei styleranking sehen. ich werde in auszügen einige je nach zeit hier zeigen.
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Friday

charlotte gainsbourg

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dieser beitrag ist nur zu teilen mein werk. ich habe annette zum charlotte gainsbourg konzert in der volksbühne in berlin meine kamera geliehen. sie hat sich als jungfräuliche konzertfotografin gut bewiesen. und daher haben wir beschlossen in gewohnter manier die schönen bilder in schwarz-weiß auch an dieser stelle zu zeigen. eine review zu diesem raren konzert auf deutscher bühne hat annette für rote raupe verfasst.
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